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Frauen: Landesliga I, 1. Spieltag

„Da wäre mehr drin gewesen!“

SG Winden/Simonswald I – SG Au-Wittnau I 1:1 (1:0)

(aw)Zum ersten Spiel in der neuen Landesligasaison durfte man die SG Au-Wittnau im Simonswäldertal begrüßen. Man wusste schon vorher, dass dies kein leichtes Spiel wird. Mit der SG aus Au-Wittnau kam ein sehr spielstarker Gegner nach Simonswald, in den bisherigen Spielen gegeneinander sah man meist nicht besonders gut aus und die Punkte gingen an den Gegner. Man wollte dies allerdings aus den Köpfen bekommen und das erste Spiel erfolgreich gestalten. Trainer Marco Riesterer stellte seine Damen dementsprechend ein. Von Beginn an zeigten alle Spielerinnen, dass sie hier gewinnen wollten und die ersten Punkte einfahren möchten. Die ersten zwanzig Minuten spielte man sehr konzentriert, die Zuordnung stimmte und man schaffte es immer wieder mit schönen Spielzügen vor’s Tor der Gäste zu kommen, allerdings scheiterte man noch im Abschluss.

Jubel 2

Hier jubelten die SG-Damen bei der zwischenzeitlichen 1:0-Führung.

Nach der guten Anfangsphase verlor man dann bis zur Halbzeit ein wenig den Faden, man ließ Au-Wittnau zu viel Raum, sodass diese ihre Stärken ausspielen konnten und immer wieder gefährlich wurden. In der 42. Min. durften die SG Damen dann jubeln! Nadja Kölblin war zum 1:0 erfolgreich, als sie anstatt die freigelaufene Corinna Wernet anzuspielen gekonnt selbst abschloss ins kurze Eck. In der zweiten Halbzeit hatte man mehrere sehr gute Chancen auf 2:0 zu erhöhen, nutzte diese aber nicht konsequent. Beide Mannschaften zeigten bei hohen Temperaturen ein gutes, schnelles Spiel mit vielen

Torraumszenen. In der 84. Min. dann der Schock, der Schiedsrichter pfiff plötzlich und entschied auf Handelfmeter. Für die Einheimischen eine unerklärliche Entscheidung, da der Ball gar nicht an die Hand der Abwehrspielerin geflogen war. Der Gegner verwandelte aus 11 Metern zum 1:1-Endstand.

Fazit: Man kann mit dem ersten Spiel durchaus zufrieden sein, auch wenn man die drei Punkte gerne behalten hätte. Der Handelfmeter war nicht zwar gerechtfertigt, allerdings muss man sich selbst an die Nase fassen und die Tore vorher machen. Trotz allem, ein Kompliment an die Damen für dieses Spiel. Wenn man weiterhin mit solch einer Leistung und Einstellung in die nächsten Spiele geht, werden mit Sicherheit die nächsten Punkte eingefahren.

Es spielten: L. Schmidt – J. Jenisch, N. Leidigkeit, A. Wehrle, L. Dold – M. Thoma, N. Kölblin, E. Recktenwald, C. Wernet, H. Ludewigt – L. Dick (C. Nopper)

Tore: 1:0 (42.) N. Kölblin, 1:1 (84.) FE Friedrich

 
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