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Vorschau: Kreisliga A1, 21. Spieltag

Vorschau

Jörg Klausmann: "Wir gehen Schritt für Schritt weiter"

Kreisligatipp: Nach dem 2:1 gegen RW Glottertal befindet sich Winden Lauerstellung. Trainer Jörg Klausmann spricht im Interview über die Entwicklung in Winden und tippt den 21. Spieltag.

In der sehr ausgeglichenen Kreisliga A, Staffel I, sind es oft Nuancen die den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Neben spielerischen Mitteln sind auch die Einstellung, der Siegeswille und letztlich natürlich auch die Tagesform ausschlaggebend. Jene Attribute haben Sascha Mock und Jörg Klausmann seit Beginn ihrer Amtszeit den Spielern in Winden eingeimpft. Der Lohn, nach dem Aufstieg im Vorjahr finden sich die SF Winden auch eine Liga höher wieder im Verfolgerfeld um die Aufstiegsränge wieder.

BZ: Nach 20 Spielen kann in Winden von einer mehr als gelungenen Rückkehr in die Kreisliga A gesprochen werden. Was sind die Ursachen hierfür?

Klausmann: Sascha und ich haben schon als wir nach Winden kamen, gute Verhältnisse vorgefunden. Das Team hatte auch nach dem Abstieg ein gutes Niveau. Seitdem haben wir gerade im Passspiel zugelegt und sind im taktischen Bereich gereift. Da viele unserer Spieler mit Anfang zwanzig noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung sind, können wir hier sehr optimistisch in die Zukunft schauen.

BZ: Ist die Mannschaft schon in dieser Saison bereit für den nächsten Schritt, den Aufstieg in die Bezirksliga?

Klausmann: Wir haben eine tolle Hinrunde gespielt und sind damit sehr zufrieden. Nach einer eher schleppenden Vorbereitung war eine Leistung, wie wir sie gegen das Glottertal gezeigt haben, nicht absehbar. Die Liga ist sehr eng, bei zwei Niederlagen in Folge rutschen wir wieder ein paar Plätze nach unten. Prinzipiell traue ich uns vieles zu. Aber wir haben keinen Druck und schauen einfach was am Ende der Saison rausspringen wird.

BZ: Wer macht am Ende aus Ihrer Sicht das Rennen im Aufstiegskampf?

Klausmann: Mit meinen Tipps zu Saisonbeginn habe ich bei euch schon gehörig danebengelegen. Aktuell glaube ich nicht, dass noch eine Mannschaft außerhalb der Top-Fünf eingreifen kann, auch wenn es sehr eng zugeht. Den stärksten und konstantesten Eindruck macht aktuell der SV Gottenhem. Es würde mich nicht wundern, wenn die am Ende die Nase vorne hätten.

BZ: Sie agieren gemeinsam mit Sascha Mock als Trainerduo, agieren beide aber auch noch auf dem Feld. Wo liegen die Schwierigkeiten dieser Konstellation?

Klausmann: Alles in Allem läuft das bei uns sehr gut ab. Sascha ist eher derjenige der auf dem Feld die Kommandos gibt, ich konzentriere mich eher auf die Ansprachen vor der Partie. In manchen Bereichen, wie bei Auswechslungen oder Systemumstellungen ist es nicht immer ganz einfach, Entscheidungen auf dem Platz zu treffen, da ist der Blick von außen schon auch hilfreich, doch wir haben damit seit unserer gemeinsamen Zeit in Winden noch nie größere Probleme gehabt.

Hier geht's zum kompletten Interview

 
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