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Frauen: Landesliga I, 2. Spieltag

SG Winden/Simonswald - Spvgg. 09 Bugg./Seefelden 1:4 (1:1)

Lothar Zängerle

War mit dem Auftritt seiner Mannschaft im ersten Heimspiel nicht zufrieden, der neue Damencoach Lothar Zängerle. (Bild: Heiko Dreher)

Im ersten Heimspiel der Saison zeigte sich die Mannschaft der SG Winden unerwartet nicht von der besten Seite. Die Spielerinnen haben an diesem Spieltag schlicht und einfach vergessen, dass sie Fußball spielen können. Buggingen war vor allem in der ersten Halbzeit präsenter auf dem Platz. Die Spielerinnen der SG ließen Buggingen zu viel Raum und bekamen keinen Zugriff auf den Gegner. Die Grundordnung in der Defensivarbeit fehlte. Eine Vielzahl von Zweikämpfen wurden verloren, vor allem in der Vorwärtsbewegung. Hinzu kamen eine Vielzahl von unverständlichen Fehlpässen welche den Spielfluss abrupt stoppten. Statt ruhig zu spielen wurde der Ball unkontrolliert in den von Buggingen besetzten Spielraum befördert. Buggingen ging in der 18. Minute verdient in Führung. Einer der wenigen gut herausgespielten Konter brachte für die SG in der 30. Minute durch Selina Nopper den Ausgleich. Dennoch konnte man mit dem Spiel der SG nicht zufrieden sein, es wurde zu viel „gebolzt“, spielerische Elemente waren Mangelware. Die zweite Spielhälfte begann die SG schwungvoller. Und Torchancen gab es auch. Was in diese Phase fehlten, waren dann letztendlich Tore, dann wäre das Spiel vom Verlauf her anders ausgegangen. Buggingen wurde in der Folge spielerisch wieder stärker. Sie ließen den Ball laufen, eine Eigenschaft was im Normalfall die Mannschaft des SG Winden auszeichnet. Der Druck auf das Tor von Winden wuchs. Eine unglückliche Aktion der SG-Torhüterin brachte Buggingen in der 76. Minute die 2:1 Führung. Fünf Minuten später erhöhte Buggingen mit einem sehenswerten Tor auf 3:1, und in der 86. Minute erzielte Buggingen den 4:1 Endstand.

Fazit: Die Mannschaft der SG muss Fußball spielen, dann werden solche Spiele gewonnen. Und zwei Eigenschaften müssen sich die Spielerinnen noch mehr verinnerlichen: Willenskraft ein Spiel gewinnen zu wollen und nie aufgeben…

Aufstellung: St. Schneider – R. Riesterer, L. Dold (A. Kutsch), J. Jenisch, V. Groß – L. Schmidt (C. Sauer), C. Wernet, A. Wehrle (L. Fleig), L. Herr – M. Thoma (S. Dirschnabel), S. Nopper

Tor: 1:1 (30.) S. Nopper

 
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